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Sie befinden sich hier: myfreedom.de / Nachwort Letztes Update dieser Seite: 10.08.2007
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12 Nachwort
Diese Arbeit begann ich mit relativ niedrigen Erwartungen, da ich dachte, bereits das meiste über das Thema zu wissen, doch besonders im Bereich der Rechtslage und der Geschichte brachte sie mir viele neue Kenntnisse zum Vorschein.
Ich fing an, mir eine Mindmap und damit eine Struktur der Arbeit zu erstellen. Zum Informieren habe ich hauptsächlich das Internet genutzt und mir zu den Oberbegriffen der Strukturpunkte jeweils Informationen herausgesucht. Dann ging es oftmals immer mehr ins Detail, wo ich mich jeweils noch mal extra informiert und auch die Struktur nach hinten hin oftmals noch verändert habe, bestehende Hauptpunkte als Unterpunkt umgewandelt und so weiter. Beim Durchsuchen der Quellen und stetiges Überprüfen einer Quelle auf die richtigen Fakten wurde mir unangenehm bewusst dabei, wie viele Menschen unterschiedliche Meinungen als Fakten darstellen. Bei solchen Beispielen habe ich mich dann immer auf die eigenen Erfahrungen und die seriöseste Quelle, meistens das anerkannte Internetlexikon Wikipedia, gestützt. Oftmals brachte mir die Arbeit viele anstrengende und lahmende Phasen mit sich, welche mit einem Kaffee dann meistens behoben waren. Das kontinuierliche Arbeiten wurde auf jeden Fall auf die Probe gestellt – und erfolgreich gemeistert. Ich denke, dass ich mit dieser Arbeitsgrundlage auch eine positive Veränderung in meiner sonstigen schulischen Arbeitsform erlernt habe.
Insgesamt bin ich froh, die Arbeit nun fertig zu haben und mich mehr den anderen Dingen im Alltag wieder widmen kann. Und ich bin auch ein kleine wenig stolz darauf, den hetero als auch homosexuellen Menschen hoffentlich eine gute Informationsquelle verschafft zu haben.
Ein wichtiges Fazit ist, dass diese Reaktionen auf Umarmungen oder ähnlichem mit meinem damaligen Freund, welche ich im Vorwort beschrieben habe, immer noch existieren. Homosexualität ist noch lange nicht so anerkannt und akzeptiert, wie es sein sollte. Schließlich geht es hier um Menschen, und hat nicht jeder Mensch, der die Freiheit und den Frieden anderer nicht stört, das Recht, frei leben zu dürfen? Sich entfalten zu können, ein Leben auch leben zu dürfen?
Martin Geuer
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